Ausstellung Khalil

In der Evangelischen Kirche in Xanten am Markt stellt in der Zeit vom 5. August bis 2. September Adib Khalil seine Werke aus.

Adib Khalil schloss sein Kunsttudium 1991 in Hama, Syrien, ab und hatte dort Ausstellungen und Auszeichnungen. Heute lebt er als Geflüchteter am Niederrhein. Seine Arbeiten aus Syrien kann er nur auf Handyfotos sehen. Aber nach einer Zeit voller Unsicherheiten, die ihm das Malen unmöglich machte, hat ihm dann das Malen geholfen, die Hoffnung nicht zu verlieren. Erste Bilder entstanden so auf einfachem Papier, gemalt mit Kaffee, Tee oder Cola. Auch sie werden in der Ausstellung zu sehen sein. Inzwischen hat Khalil die Farbigkeit wieder aufnehmen können, die kennzeichnend für ihn ist. Alte Schriftzeichen des Orient und Nordafrikas verbinden sich mit Symbolen und Ornamenten aus syrischer Tradition zu neuen Bildern. Manchmal werden es Portraits, manchmal entdeckt das Auge Landschaftsstrukturen, Hinweise auf Natur und Lebensräume.

Die Ausstellung ist möglichst täglich geöffnet, sofern eine Aufsicht gegeben ist. Das wird in der Kirche ehrenamtlich abgedeckt, wofür immer Unterstützung gesucht wird. Wer sich vormittags oder nachmittags dafür 2-3 Stunden Zeit nehmen kann, meldet sich bitte im Gemeindebüro an der Kurfürstenstraße und trägt sich dort in die Liste ein. Dort werden auch alle Informationen bereitgehalten. Die Liste liegt während der Öffnungszeiten auch in der Kirche aus.

 

26. August, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr
Orgelmusik von Komponistinnen
und Johann Sebastian Bach
Kirchenmusikdirektor Jens-Peter Enk
Selten gehörte Werke von Cecile Chaminade, Rebecca groom Te velde, Margaretha Christina de Jong und Johann Sebastian Bach. Dazu freie improvisationen zu BILDER VOM FRIEDEN. Viele freuen sich schon darauf, am Sonntag mit Klein-Mont-Martre auch wieder die gekonnte, kreative, mit Improvisationen belebte Spielweise von Enk zu erleben, der zum vierten Mal Gast in Xanten ist.

19. August 2018, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr
Malte Blaß
Mit Werken von Regina Clara im Hoff, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Johann Schnur, Alexandre Pierre Francois Boely bereichert Malte Blaß den Orgelsommer.

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